Die dodi Geschichte
Die Idee zur Gründung von dodi kam Alexander Birke, einem Vater von drei wilden und wunderbaren Kindern, als er mit der harten Realität des Schulsystems konfrontiert wurde. Repetitive Aufgaben, die sich offenbar in den letzten 30 Jahren seit seiner eigenen Schulzeit nicht sonderlich weiterentwickelt hatten, raubten seinen Kindern die Lust am Lernen und führten zu viel Frustration und Stress. Als technikbegeisterter Mensch probierte er die bestehenden Lern-Apps aus, nur um festzustellen, dass leider auch diese entweder sehr langweilig oder nicht individuell genug auf die Bedürfnisse seiner Kinder abgestimmt waren. Er dachte sich: Das muss besser gehen. Motiviert durch die rasch voranschreitende KI-Technologie begann er, ein System zu entwickeln, das sich individuell an die Bedürfnisse seiner Kinder anpasste. Es sollte einfach mittels Sprache zu bedienen sein und dabei auch noch Spaß machen.
Daraus entstand dodi: ein lernender Lernbegleiter, der zuhört, sich erinnert, fördernde Spiele erfindet und jedes Kind als die neugierige, souveräne Person behandelt, die es bereits ist. Die Kinder von Alexander lieben dodi, weil es Spaß macht, einen lustigen Lernbegleiter zu haben, der sie in ihrer Kreativität fördert und sie genau dort abholt, wo sie gerade stehen.

Seine Eltern wollten, dass er Lehrer wird. Er gab sich größte Mühe, kein Lehrer zu werden. Jetzt bringt er der KI bei, wie man Kinder unterrichtet.
Warum ein Dodo?
Über Jahrhunderte hielt sich hartnäckig der Glaube, dass Dodos ungeschickt und nicht besonders schlau seien. Nichts könnte der Wahrheit ferner liegen.
Der Dodo lebte ausschließlich auf der isolierten Insel Mauritius im Indischen Ozean. Millionen von Jahren lang gab es auf der Insel keine nennenswerten natürlichen Feinde: keine Wölfe, keine Raubkatzen und keine Menschen. Da er vor niemandem flüchten musste, setzte er seine Energie statt fürs kräfteraubende Fliegen lieber für ausgedehnte Wanderungen am Boden ein und verlor allmählich gänzlich seinen Fluchtinstinkt. Ein Phänomen, das als „Inselzahmheit“ bekannt ist.
Als Seeleute im späten 16. Jahrhundert zum ersten Mal auf Mauritius ankamen, liefen die Dodos nicht weg. Sie hatten keine Vorstellung von einem Raubtier und gingen aus reiner Neugierde einfach direkt auf die Seeleute zu. Die Seeleute hielten diese biologische Naivität für abgrundtiefe Dummheit.
In Wahrheit war er neugierig und unschuldig. Er begegnete der Welt offen, ohne Angst, und wurde für eben jenes Vertrauen bestraft, das ihn so wunderbar machte. Genau wie der Dodo begegnen auch Kinder der Welt mit offener Neugier, nur um viel zu oft herablassend behandelt zu werden. Der Dodo wurde damit zum Sinnbild und Mahnmal dafür, dass wir nie aufhören sollten, die individuellen Fähigkeiten unserer Kinder zu schätzen und zu fördern.

Fun Fact: Moderne CT-Scans haben gezeigt, dass Dodos einen vergrößerten Riechkolben hatten. Das bedeutet, dass sie über einen ausgezeichneten Geruchssinn verfügten – eine bei Vögeln relativ seltene Eigenschaft – den sie wahrscheinlich nutzten, um auf dem dichten Waldboden Früchte, Nüsse und kleine Tiere zu erschnüffeln.
